
The Tourist – Irisches Blut
Elliot hat erfahren, dass ihn mehr mit den McDonnells verbindet, als ihm lieb ist. Zwar ist jetzt klar, warum Donal ihn hasst, aber das Wissen bringt Helen u...
Erscheinungsjahr: 1966• 100 Minuten
Tote Sprachen sind nicht gerade ein Gebiet, auf dem es sonderlich lebhaft zugeht. Als jedoch der auf dieses Fach spezialisierte Oxford-Professor David Pollock (Gregory Peck) für den arabischen Reeder Beshraavi (Alan Badel) eine hethitische Inschrift entziffern soll, ist es aus mit seiner Gelehrten-Beschaulichkeit. Noch mehr Rätsel als die Keilschriftzeichen aber gibt dem weltfremden Mann die verführerische Orientalin Yasmin (Sophia Loren) auf. Zudem erfährt er vom arabischen Premierminister (Carl Duering), dass Beshraavi einen Umsturz plant. Und Yasmin verrät ihm, dass er nach getaner Arbeit ins Jenseits befördert werden soll. Wem soll Pollock da noch trauen? Eigentlich sind all diese inhaltlichen Wirrnisse egal, denn der Stil ist die Story. Stanley Donen, der in den 50er Jahren Musicals wie „Singin' in the Rain“ inszenierte und schon in „Charade“ sein Talent für Thrillerkomödien bewies, entfacht ein opulentes, optisches Feuerwerk. Er lässt die Kamera durch Spiegel, regennasse Fenster und Lupen schauen. Besonders gelungen ist die Verfolgungsjagd im Aquarium des Londoner Zoos. Die Musik schrieb Henry Mancini, und Frau Loren trägt ausschließlich Dior.
🍿 Unser Redaktions-Fazit: Perfektes Popcorn-Kino für einen entspannten Filmabend auf der Couch.

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